• Philipp Jakob

E-Mail-Verschlüsselung


Fakten, Informationen und Hintergrundwissen


E-Mails sind alltäglich geworden und aus dem privaten als auch aus dem geschäftlichen Umfeld nicht mehr wegzudenken. So gewöhnlich die electronic mail für uns geworden ist, so allgegenwärtig sind auch die Gefahrenherde, die mit der digitalen Post einhergehen. Gerade im Zuge der Pandemie, bei der es eine Vielzahl an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Heimbüros zieht, kommen Angriffe über den E-Mail-Versand immer häufiger vor. Datendiebstahl und Viren sind nur zwei der negativen Schlagworte für Kriminalität im elektronischen Postverkehr. Umso wichtiger ist es, diesen entsprechend sicher zu verschlüsseln. Wie das funktioniert und weshalb man auf eine handfeste E-Mail-Verschlüsselung nicht verzichten sollte, erläutern wir im folgenden Text.


Risiken bei unverschlüsseltem E-Mail-Versand


Stellen Sie sich vor, Sie setzen eine Geschäfts-E-Mail auf, die besonders vertrauliche Informationen enthält. Diese versenden Sie, unverschlüsselt, dabei wird sie von einem Hacker abgefangen, bevor die Nachricht im Posteingang des Empfängers landet. Schlimm genug, wenn die Mitteilung lediglich mitgelesen wird und wichtige Informationen dadurch Dritten zur Einsicht bereitstehen. Dramatischer kann es werden, wenn jene Person die Nachricht abfängt und den Inhalt verfälscht. Sind solche Daten, die Betriebsgeheimnisse oder ähnliches betreffen, erst einmal veröffentlicht, kopiert oder verändert worden, ist ein finanzieller Schaden, aber auch ein Image-Desaster in der Höhe kaum abschätzbar. Oft sind solche Vorfälle Ausgangspunkt existenzbedrohender Folgen, denn Geheimhaltungspflichten, Persönlichkeitsrechte etc. ziehen in diesen Fällen häufig große rechtliche Schritte mit sich.


Wer liest mit


Die globale Überwachungs- und Spionageaffäre aus dem Jahr 2013, kurz NSA-Affäre, macht deutlich, dass derartige Abhörszenarien allgegenwärtig sind. Nicht nur im geschäftlichen, sondern auch im privaten Bereich, wird die elektronische Kommunikation häufig mitgelesen. Hierzu werden Spähprogramme genutzt, die Glasfaserkabel oder auch Router „anzapfen“ und so Telefongespräche, Chats, Mitteilungen und E-Mails einsehen beziehungsweise mitlesen können.


Wie funktioniert eine Verschlüsselung


Bei der Verschlüsselung sensibler E-Mails wird der Klartext der Nachricht, also der lesbare Inhalt, in ein unleserliches Gegenstück umgewandelt. So kann das Geschriebene während des Versands nicht kenntlich gemacht und erst nach Eingang im Zielpostfach wieder in seine ursprüngliche und lesbare Textform gewandelt werden.


Fazit


Eine adäquate E-Mail-Verschlüsselung ist unerlässlich, nicht nur im B2B-, B2C-, sondern auch im privaten Bereich. Dabei sind die Einrichtung und Umsetzung einer solchen Sicherheitsmaßnahme kein Hexenwerk. Ein 2015 in Kraft getretenes IT-Sicherheitsgesetz verlangt die Verschlüsselung durch die „Anwendung eines als sicher anerkannten Verschlüsselungsverfahrens“, um personenbezogene Daten gegen Angriffe von außen abzusichern.

Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen bei der Umsetzung einer Verschlüsselungs-Strategie.

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